„CIO-Momente“ aufgedeckt


Schon bevor viele der heutigen IT-Führungskräfte geboren wurden, lag das wirtschaftliche Wachstum in der Hand kleiner Unternehmen. So waren es überwiegend neue innovative Firmen, die Arbeitsplätze geschaffen haben.
Dieses Muster hat sich heute nicht verändert. Neue Jobs entstehen immer noch in kleinen Unternehmen während große Betriebe eher durch die Übernahme anderer Unternehmen wachsen. Dabei stehen nicht die Mitarbeiter im Vordergrund sondern vielmehr der Kundenstamm und die Umsätze des übernommenen Unternehmens.
Viele Studien haben ergeben, dass das Wachstum innerhalb eines Unternehmens sich dann verlangsamt, wenn die Zahl der Mitarbeiter 50 übersteigt. Solche mit über 300 Mitarbeitern weisen sogar ein negatives Wachstum auf. Das kommt vor allem daher, dass sich größere Betriebe eher darauf konzentrieren, ihre Effizienz zu steigern, gleichzeitig Personalkosten zu senken und ihre Gewinnspannen zu erhöhen.

Viele dieser kleinen Unternehmen wachsen nicht über eine Mitarbeiterzahl von 50 hinaus. Dafür gibt es zahlreiche Gründe: Entweder ist die Energie der Gründer erschöpft oder die Kosten für eine weitere Expansion sind zu hoch. Vor allem aber sind die Belastungen einer Unternehmensumstrukturierung im Falle einer Vergrößerung zu hoch. In einem Betrieb mit weniger als 50 Mitarbeitern kennt jeder jeden und die unternehmensübergreifende Kommunikation ist einfach. Bei über 60 Personen setzt ein Spezialisierungsprozess ein, Abteilungen sind schärfer definiert und die Unternehmensführung sorgt sich um so genannte „Silos“ – Unternehmen im Unternehmen, deren Ausrichtung der Mission des gesamten Unternehmens nicht mehr entsprechen.

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In unserer aktuellen Befragung von über 300 IT-Fachkräften gaben diese immer wieder an, dass sie stolz sind, an den unternehmensweiten „Schlüsselmomenten“ teilzuhaben – damit gemeint sind große Ereignisse, die positiven Einfluss auf die Unternehmensausrichtung haben. Gleichzeitig bezeichnen sie aber als ihre eigenen größten Erfolge solche Ereignisse, die die IT-Organisation und ihre persönliche Karriere beeinflusst haben.

Diese Ereignisse können unterschiedlicher Art sein. So haben zum Beispiel viele der Führungskräfte versucht, unternehmensübergreifende Zusammenarbeit zu entwickeln und zu verbessern. Die Technologie hat zweifellos einen Teil dazu beigetragen: Die Kombination aus intelligenten Kommunikationsnetzwerken und einfachen Wegen des Datenaustauschs haben einige Barrieren abgebaut und Lieferwege verkürzt.

Außerdem gaben sie an, dass die Nachfrage nach Portalen und Plattformen auf denen sich Kunden austauschen können immer weiter ansteigt. Als Konsequenz, so berichten die Studienteilnehmer, wird IT-Expertise in Form von Mitarbeitern schon im direkten Kundensupport und zum Beispiel in Call Centern eingesetzt. Ziel ist, besser zu verstehen wie das Kundenerlebnis weiterentwickelt werden kann und wo Systeme und Mitarbeiter Unterstützung benötigen.

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In anderen Unternehmen tendieren die Befragten dazu, ihre Arbeit in „reaktive“ und „proaktive“ Fachgebiete einzuteilen Das sind direkte Auswirkungen der Digitalisierung – heißt der Verbreitung von digitaler Expertise und Leistungen in allen Unternehmensbereichen, einem wachsenden Online-Bewusstsein und den Erwartungen der Kunden.

Aus unserer Umfrage geht hervor, das vor allem eines für eine gute Unternehmensführung notwendig ist: CIOs müssen sich mehr auf die Einhaltung der Unternehmensmission konzentrieren. Denn nur so verwenden sie genügend Energie darauf, einen Beitrag zur Erreichung der Ziele des gesamten Unternehmens zu leisten und beschäftigen sich weniger damit, die Grenzen ihrer IT-Organisation zu verteidigen und deren Infrastruktur zu managen.

Bei der Analyse der „Schlüsselmomente“ haben wir uns darauf konzentriert, wie IT-Profis ihre Rollen, ihre Beiträge zur Kundenzufriedenheit und ihre Funktion im Rahmen der Unternehmensziele sehen und ob sich hier etwas verändert. Sehen Sie selbst. Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

 

 

 

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