CIOs verlassen sich auf Intuition


Studie zeigt, dass IT-Führungskräfte häufig Daten und externen Rat ignorieren, wenn sie Entscheidungen treffen

Frankfurt, 24. November 2015, Mehr als zwei Drittel (68%) der CIOs verlassen sich bei wichtigen Entscheidungen mehr auf ihren Instinkt und ihre Erfahrung als auf andere Faktoren. Dabei geben 76 Prozent zu, dass Ihre Intuition anderen Quellen wie Daten oder externen Ratschlägen widerspricht. Das hat eine von Colt beauftragte Studie unter 301 erfahrenen IT-Führungskräften in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ergeben.

Der Grund für dieses Verhalten könnte ein zunehmendes Gefühl des persönlichen Risikos unter CIOs sein, das die Studie „Schlüsselmomente“ von Colt ebenfalls aufgezeigt hat. Mehr als drei Viertel (76%) der IT-Führungskräfte empfinden ein höheres persönliches Risiko in der Entscheidungsfindung seit die IT eine höhere strategische Bedeutung für Unternehmen hat.

Eine Mehrheit der CIOs (71%) ist der Auffassung, dass Intuition und persönliche Erfahrung in der Entscheidungsfindung effektiver sind als die Auswertung von Daten. Die Bitte, vier Szenarien nach ihrer Bedeutung in der Entscheidungsfindung zu bewerten, zeigte folgende Bereiche in denen professionelle Erfahrung die harten Fakten übertrumpft:

• Im Umgang mit äußeren Ereignissen bewerten mehr CIOs (69%) professionelle Erfahrung als wichtigsten Faktor in der Entscheidungsfindung und höher als Daten und Analysen (66%)
• Mehr IT-Führungskräfte (67%) sind der Auffassung, dass professionelle Erfahrung in der Reaktion auf Kundenanforderungen zu effektiveren Entscheidungen führt als Daten und Analysen (61%)
• Im Umgang mit sich verändernden Compliance-Richtlinien wird professionelle Erfahrung (63%) wichtiger eingestuft als Daten und Analysen (56%).

Carl Grivner, Executive Vice President Network Services, bei Colt kommentiert: „IT-Führungskräfte müssen ihre strategische Rolle annehmen und mit anderen Bereichen des Unternehmens zusammenarbeiten, um Innovationen voranzutreiben und Wettbewerbsvorteile zu kreieren. Unsere Studie zeigt, dass die IT-Abteilung oft zu isoliert ist. Wenn es drauf ankommt und der CIO unter dem Druck steht, die richtige Entscheidung treffen zu müssen, die zum Erfolg des Unternehmens und zu persönlichem Erfolg führt, ist es eine natürliche Reaktion, auf Instinkte und die eigene professionelle Einschätzung zu hören. Andere Quellen haben begrenzten Einfluss, insbesondere Rückmeldungen aus anderen Unternehmensbereichen. In der digitalen Welt muss es aber einen größeren Austausch mit anderen Abteilungen und externen Ressourcen geben, um erfolgreich zu sein.“

76 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass Vertrauen zu Dienstleistern der wichtigste Faktor für einen erfolgreichen Ausgang von Schlüsselmomenten ist. Darüber hinaus sehen 78 Prozent der Teilnehmer Technologiepartner als Quelle technischer Innovationen.

Informationen zur Untersuchungsmethode: Innerhalb der Studie wurden im August 2015 insgesamt 301 europäische Entscheidungsträger aus der Technologiebranche befragt – dazu zählten zu einem gleichen Anteil Führungskräfte aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Ein Großteil der Unternehmen, für die die Umfrageteilnehmer tätig sind, hat einen Umsatz von 100 bis 500 Millionen Euro. Insgesamt liegen die Umsätze der Unternehmen aber zwischen 10 Millionen und 5 Milliarden Euro. Die Studie wurde von Loudhouse durchgeführt – einer unabhängigen Marktforschungsagentur aus London.
Über Colt
Colt bietet Netzwerk-, Sprach- und Rechenzentrumsservices für tausende Unternehmen weltweit an, die es den Kunden erlauben, sich auf ihr Kerngeschäft statt auf die Infrastruktur zu konzentrieren. Zu den Kunden gehören 18 der 25 führenden Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen sowie je 19 der 25 führenden Unternehmen in der Medien- und der Telekommunikationsbranche. (Forbes 2000-Liste 2014). Darüber hinaus arbeitet Colt mit mehr als 50 Börsenstandorten und 13 nationalen Zentralbanken in Europa zusammen.

Colt operiert in Europa, Asien und Nordamerika mit Verbindungen in über 200 Städten weltweit. Colt hat kürzlich die Übernahme von KVH abgeschlossen, einem Anbieter integrierter Rechenzentrums- und Kommunikationsservices mit Sitz in Tokio und Niederlassungen in Hongkong, Seoul und Singapur. KVH operiert heute unter der Marke Colt.

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