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Faxonline versorgt mehr als 10.000 Kunden mit virtuellen Faxgeräten und regionalen Vorwahlnummern. Erst Colt Voice Line hat den Erfolg des österreichischen Unternehmens möglich gemacht.

Früher klingelte und piepte es in vielen Büros. Mit den elektronischen Pfeiftönen kommunizierten Faxgeräte untereinander. Sie waren allgegenwärtig und druckten Verträge, Rechnungen oder Angebote aus. Heute klingelt es nur noch selten. Die Stille ist aber kein Beweis dafür, dass das Fax verschwunden ist. Die Technik hat sich nur weiterentwickelt. Inzwischen gibt es Fax2Mail beziehungsweise Mail2Fax. Durch diese Lösungen können Unternehmen Faxe am Computer empfangen oder von dort versenden. Das österreichische Unternehmen Faxonline hat sich darauf spezialisiert.

Bevor Michael Mayer als Unternehmer durchstartete, arbeitete er bereits mehrere Jahre in der IT-Branche. Als er eines Tages ein Fax versenden wollte und dafür zur Post laufen musste, kam ihm eine Geschäftsidee. Mayer machte sich an die Arbeit und gründete 2002 in Wien Faxonline „Der Start war mühsam“, erinnert er sich. „Anfangs hatten wir vor allem viele Privatpersonen als Kunden. Doch nach und nach änderte sich das.“ Immer mehr Unternehmen setzten auf die Services von Faxonline, zum Beispiel ein Skigebiet, das regelmäßig alle Hotels in der Umgebung der Pisten per Fax über die Schneequalität informierte.

Individuelle Lösung
Die Unternehmen hatten neue Anforderungen an den Service. „Viele Firmen wollten keine Wiener Vorwahl, sondern lieber eine regionale verwenden“, erinnert sich Mayer. Der Unternehmer kontaktierte verschiedene Anbieter, um den Wunsch seiner Kunden zu realisieren. Er erhielt viele Absagen, denn Mayer benötigte kein Produkt von der Stange, sondern eine individuelle Lösung, die auch den Vorgaben des Gesetzgebers entsprach.

AAA und Colt konnten Mayer mit dem Produkt Colt Voice Line überzeugen. Colt Voice Line bietet einen direkt verbundenen Telefonservice von der Telefonanlage (PBX) beim Kunden bis zum Colt-Netz, mit dem Kunden Sprach- und  Datenanrufe durchführen und entgegennehmen können. Der Service steht in europäischen Ländern mit verschiedenen Verbindungsoptionen und umfassenden Funktionen zur Verfügung. Kunden, die sich an mehreren europäischen Standorten für Colt Voice Line entscheiden, können durch die wettbewerbsfähigen Preiskonditionen und den geringeren Verwaltungsaufwand sofort ihre Kosten senken.

Dank Colt Voice Line konnte Mayer seinen Kunden Vorwahlen von verschiedenen Bundeshauptstädten in Österreich anbieten. Im Hintergrund sorgte die Technik dafür, dass jeder eingehende Anruf eindeutig dem richtigen Kunden zugeordnet und an diesen weitergeleitet wurde. „Durch die Lösung von Colt hat sich unser Markt schlagartig erweitert“, erinnert sich Mayer. Das galt nicht nur für Österreich, sondern auch für andere Länder. 2006, ein Jahr nach dem Beginn der Zusammenarbeit mit Colt, expandierte Faxonline nach Deutschland. Auch in der Schweiz hat das Unternehmen heute eine Steuernummer. Kunden können durch die weltweite Erweiterung der Colt Voice Services inzwischen Vorwahlnummern aus unterschiedlichen Ländern nutzen, zum Beispiel aus Australien, Hong Kong, Mexiko, Spanien, Großbritannien und den USA.

Serienversand von bis zu 30.000 Seiten pro Stunde
Inzwischen hat Faxonline mehr Kunden im Ausland als in Österreich. Und der Kundenstamm wächst ständig weiter. „Ich bin davon selbst überrascht, aber freue mich über diese Entwicklung“, sagt Mayer. Der Zuwachs liegt seiner Meinung nach auch an der neuen Datenschutzgrundverordnung. Sie schreibt Unternehmen vor, wie sie Daten sichern und schützen müssen. Beim klassischen Fax werden Informationen offen übertragen. Jeder, der im Büro Zugang zum Faxgerät hat, kann eingegangene Dokumente lesen. Bei Faxonline sind keine Dokumente offen einsehbar. Ein Server verarbeitet die eingehenden Faxe, speichert diese als PDFs und schickt sie per E-Mail an den richtigen Empfänger. Nur dieser kann das Fax lesen. Alternativ können eingegangene Faxe über eine verschlüsselte Webseite abgerufen werden. Damit niemand ein Dokument verpasst, informieren SMS auf dem Mobiltelefon über eingetroffene Faxe, den Absender sowie die Zahl der Seiten. Umgekehrt kann der Server auch Computerdokumente so umwandeln, dass sie in wenigen Minuten per Fax verschickt werden können. Davon profitieren Unternehmen, die Serienbriefe verschicken wollen. Faxonline kann in einer Stunde bis zu 30.000 Seiten verschicken. Das sind 500
Seiten pro Minute.

Faxonline hat inzwischen mehr als 10.000 aktive Kunden, um die sich sechs Mitarbeiter kümmern. Kunden sind auch Wiederverkäufer, zum Beispiel Mobilfunkunternehmen. Da sie über ihre Netze Faxe nicht direkt übertragen können, nutzen sie die Colt-Services von Faxonline. „Die Technik funktioniert und läuft einwandfrei“, sagt Mayer. „Unsere Mitarbeiter müssen sich nicht mit technischen Problemen beschäftigen, sondernkönnen sich voll und ganz auf die Buchhaltung und den Ausbau des Geschäfts konzentrieren.“

Michael Mayer, Geschäftsführer Faxonline

„Dank der weltweiten Erweiterung von Colt Voice Line hat sich unser Markt schlagartig vergrößert. Inzwischen haben wir mehr Kunden im Ausland als in Österreich”

 

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