Neuanfang à la Clueso


Es gibt da dieses Lied von Clueso. Es heißt Neuanfang und der Musiker singt darin: „Ich will Altes nicht bekämpfen. Ich will Neues formen. Folge mein Ruf, träume von Wolken leicht.“ Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, Clueso singt nicht über den Neustart in seinem Leben, sondern über die Neuausrichtung von Unternehmen. Obwohl: Viele Unternehmen träumen heute nicht mehr von Wolken, sondern nutzen die Cloud in ihrem Alltag. Sie setzen auf Programme und Dienstleistungen von Amazon Web Services, Microsoft Azure oder Google for Business. Doch in Unternehmen gibt es wie im Lied von Clueso nicht nur das Neue, sondern auch das Alte, zum Beispiel Programme, die schon seit Jahren zuverlässig laufen. Solche Anwendungen liegen oft nicht in der Cloud. Das macht die Cloud- und Netzwerk-Verwaltung kompliziert.

Netzwerke und die Cloud haben sich über die Jahre verändert. Administratoren beherrschen heute andere Fähigkeiten als früher. Ihr Wissen und ihre Fertigkeiten spielen bei neuen Geschäftsmodellen eine Rolle. Angesicht des zunehmend unternehmenskritischen Charakters von Cloud-Anwendungen ist eine zuverlässige und sichere Netzwerkverbindung heute unerlässlich. Die Technik erlaubt eine „Service-On-Demand“-Kultur und Netzwerke müssen unterschiedliche Anforderungen bei der Konnektivität, der Geschwindigkeit und Resilienz erfüllen.

Da das öffentliche Internet unsicher ist, setzen immer mehr Unternehmen auf hybride Lösungen. Dabei verbinden sich Mitarbeiter über private Netzwerke mit den Unternehmensnetzwerken. Dieser Ansatz liefert die benötigte Sicherheit, Latenz, Leistung sowie Zuverlässigkeit und ermöglicht es Unternehmen, alle Anwendungen optimal zu verwalten. Bei der Netzwerkverwaltung verändert Sofware Defined Networking (SDN) die Geschäftsmodelle radikal. Sobald ein Kunde seine Dienste ins Netzwerk verlagert hat, profitiert er von neuen Möglichkeiten und kann sich zum Beispiel selbst Bandbreiten zuweisen – ohne, dass der Carrier eingreifen muss. Die Flexibilität von Infrastructure as a Service (IaaS) oder Platform as a Service (PaaS) wird dank SDN nicht mehr von einem starren Netzwerk behindert.

Früher hat eine Kundenanfrage zu großen Aktivitäten im Rechenzentrum oder im Network Operations Center (NOC) geführt. Mitarbeiter sind losgezogen und haben manuell Dinge verändert. SDN verändert die Prozesse. Der Kunde kann das Netzwerk nun selbst verändern – und das quasi jederzeit. Dadurch gibt es noch mehr Veränderungen im Netz, aber weniger manuelle Aktivitäten.

SDN verändert die Netzwerk-Spielregeln. Colt bietet Kunden deshalb verschiedene Verbindungen, Geschwindigkeiten und Elastizitäten an. Die Kosten passen sich dabei immer dem benötigten Bedarf an. Oder um es mit Clueso zu sagen: „Was soll ich tun, wenn ich so seh? Ich kann den Wind nicht ändern, nur die Segel drehen.“

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