Petersilie trifft Colt-Geist


Der deutsche Fußballer Mario Götze, Colt und die britische „Star Wars“-Schauspielerin Daisy Ridley haben ein gemeinsames Geburtsjahr. Sie erblickten vor 25 Jahren, also 1992, das Licht der Welt. Seitdem ist viel passiert. In unserem Rückblick erinnern sich deutsche Colt-Mitarbeiter an die Start-up-Atmosphäre, den Colt-Geist und an Petersilie.

Colt wurde in Deutschland 1995 gegründet, so richtig los ging es aber erst 1996. In dem Jahr verlegten Arbeiter Glasfaserkabel in der Frankfurter Innenstadt. Einer der ersten Mitarbeiter in Deutschland war der heutige Projektmanager Jürgen Kerner. Er kam am 1. Januar 1996 zu Colt, eher zufällig. Geblieben ist er bis heute. Vor 21 Jahren zog sein damaliger Arbeitgeber von Frankfurt nach München. Jürgen Kerner wollte in Frankfurt bleiben und bewarb sich bei einem kleinen Start-up mit dem Namen Colt Telecom. Er erinnert sich gerne an die Zeit. „Es gab damals nicht viele Netzbetreiber in Deutschland. Wir waren Pioniere.“ Auch Christel Kimmel ist eine Mitarbeiterin der ersten Stunde. Sie wurde im Juli 1997 eingestellt. „Ich habe mich aus zwei Gründen für Colt entschieden: Es war ein internationales Unternehmen. Das hat mir mit meinem Spanisch- und Französisch-Studium sehr gut gefallen. Colt war außerdem ein junges Unternehmen in einem aufstrebenden Markt.“

Das hatte Vor- und Nachteile. „Früher waren mehr Dinge auf dem kleinem Dienstweg möglich“, erinnert sich Anke Schaumburg-Gardemann, die seit 1998 dabei ist. Und Renate Fiege, die ebenfalls seit 1998 bei Colt arbeitet, sagt: „Colt war damals ein bewegliches Unternehmen.“ Doch die Flexibilität hatte auch Nachteile. „Heute arbeiten wir strukturierter und prozessorientierter“, sagt Anke Schaumburg-Gardemann. Trotzdem haben die Mitarbeiter Freiheiten. Stefan Becker, Einstellungsjahr 1997, schätzt die flexiblen Arbeitszeiten. Auch das Unternehmen Colt ist – so wie die komplette Branche – noch immer ständig in Bewegung. „Was heute auf dem Markt kommt, ist morgen schon veraltet“, sagt Michael Zurek, der seit Mai 1997 Colt-Mitarbeiter ist.

Der Manager Field & Node Services ist zufrieden. „Ich hoffe Colt bleibt weiterhin das Unternehmen, bei dem ich bis zu meiner Rente gerne arbeiten möchte und kann.“ Auch Jürgen Kerner ist noch gerne an Bord. „Colt hat sich mehrfach komplett neu erfunden. Zuletzt, als das jetzige Führungsteam gekommen ist. Dadurch hat sich viel verändert. Es wird nie langweilig.“ Verbindungen zwischen Städten waren 1997/98 zum Beispiel undenkbar. Das Motto damals lautete „On-Net: Bei den Stadtnetzen sind wir stark“. Doch Colt hat sich weiterentwickelt. Erst kamen Mietleitungen zwischen den Städten, dann das eigene Long Distance Network. „Ein großer Einschnitt war das Platzen der Internet-Blase. In den vergangenen Jahren waren die Integration von KVH und die Rückbesinnung auf das Kerngeschäft Höhepunkte“, sagt Christel Kimmel.

Geblieben ist in all den Jahren der Colt-Geist. „Die Hilfsbereitschaft untereinander ist sehr groß. Ich kann mich zu hundert Prozent auf meine Kollegen verlassen. Das ist toll. Viele Kollegen, mit denen ich in den vergangenen Jahren zusammengearbeitet habe, sind inzwischen Freunde“, sagt Patrick Roog. Nicht nur im Büro haben die Kollegen ein gemeinsames Ziel, sondern auch beim Bikeride. Seit 2012 fahren Colt-Mitarbeiter mit dem Rad mehrere Tage pro Jahr durch Europa und sammeln dabei Spenden für den guten Zweck. „Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, bei diesen Projekten mitzumachen und mich sozial zu engagieren. Das ist eine einzigartige Veranstaltung in der Branche“, sagt Marek Wiese.

Die Colt-Geschichte in Deutschland begann in der Gervinusstraße. 2001 zog das Unternehmen in die Herriotstrasse, 2015 erfolgte der Rückzug in die Gervinusstraße. Das Colt-Netzwerk wuchs in dieser Zeit kontinuierlich. Dabei spielte Petersilie eine wichtige Rolle. „Wir verlegten viele Leitungen auf und entlang von Äckern. Den Landwirten haben wir dafür eine Entschädigung gezahlt. Die Bauern haben schnell gemerkt, dass die Entschädigung besonders hoch war, wenn sie auf den Äckern Petersilie anbauen. Je länger ich bei Colt war, desto häufiger tauchte Petersilie auf den Äckern auf“, erinnert sich Jürgen Kerner.

Auch heute wächst das Colt-Netzwerk ständig weiter, nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch in Asien und Amerika. Colt arbeitete am Netzwerk der Zukunft. „Wir sind gut aufgestellt. Das ist ein großer Vorteil“, sagt Dr. Joachim Sinzig. Vor allem, da der Bandbreitenbedarf in Zukunft weiter wachsen wird. „Für Colt ist das eine positive Entwicklung, denn wir haben quasi unendliche Kapazitäten“, sagt Marek Wiese. Patrick Roog hofft auf eine noch bessere Auslastung der angeschlossenen Gebäude. „Jeder, der in einem Colt-On-Net-Gebäude sitzt, sollte über uns angebunden sein. Wenn wir es schaffen, dass in jedem Gebäude die Auslastung 70 bis 80 Prozent beträgt, haben wir viel erreicht.“ Für Christel Kimmel ist es wichtig, dass alle Kollegen weiterhin an einem Strang ziehen. „Ich wünsche mir, dass der ,Colt-Geist‘ erhalten bleibt“.

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