Ringverkehr in der Glasfaser

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Berlin hat einen für S-Bahnen, München hat einen für Autos und Münster hat einen für Fahrräder. Der Ring ist aus der Verkehrsplanung nicht mehr wegzudenken. Profis unterscheiden nicht nur S-Bahn-, Autobahn- oder Fahrrad-Ringe, sondern auch Innen- und Außenringnetze. Auch beim Internet-Zugang spielen Ringe eine wichtige Rolle.


In acht Artikeln erklären wir, warum der Internet-Zugang für Unternehmen kein Allerweltsprodukt ist und wie Sie sicherstellen, dass Ihr Anbieter Ihre derzeitigen und künftigen Anforderungen optimal erfüllt. Am Ende des Artikels finden Sie Links auf alle Beiträge zum Thema. In diesem Text dreht sich alles um die Frage: Wie wichtig ist die Art des Zugangs?


Sie können den Internet-Zugang in Ihrem Unternehmen auf unterschiedliche Arten herstellen. Die Zugangsart beeinflusst, wie gut ein Service Ihre Anforderungen erfüllt. Glasfaserringe sind bei der Zugangsart die beste Lösung. Sie sind ideal für Benutzer, die in hohem Maße von ihrem Internet-Zugang abhängig sind. Glasfaserringe bieten eine Bandbreite, die normalerweise bis 10 Gbit/s skalierbar ist. Wenn die Glasfaser irgendwo bricht, gibt es immer einen Backup-Pfad, sodass Ihr Internet-Zugang davon nicht beeinträchtigt ist. Die Anzahl der Kunden, die denselben Ring verwenden, ist im Vergleich zu anderen Zugangstechnologien gering. Je nach Anbieter können die Glasfaserringe kollisionsbehaftet sein, normalerweise gibt es jedoch für Premium-Services keine oder nur wenige Kollisionen. Der Nachteil von Glasfaserringen ist, dass sie oft teurer als einfachere und weniger komplexe Zugangsarten sind.

Einen Glasfaserzugang direkt in Gebäude gibt es auch in Sterntopologie (Fibre to the Home). Dieses Konzept wird häufig für die Versorgung von allen Büros und Wohnungen in einer bestimmten Gegend verwendet, um eine hohe Bandbreite anzubieten. Ähnlich wie Glasfaserringe unterstützt auch diese Zugangsart eine sehr hohe Bandbreite von normalerweise bis zu 1 Gbit/s. Doch die einzelne Glasfaser bietet nicht dasselbe Maß an Redundanz. Sobald sie bricht, ist der Service nicht mehr verfügbar. In Bezug auf die Netzwerktopologie funktionieren Very High Speed Digital Subscriber Line und Asymmetric Digital Subscriber Line (VDSL/ADSL) ähnlich wie Fibre to the Home. Es gibt einen Sternpunkt, auf den alle Leitungen eines bestimmten Bereichs konzentriert sind. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass der letzte Meter in das Gebäude weiterhin die üblichen Kupferleitungen anstelle von Glasfasern verwendet. Deshalb sind die Optionen hinsichtlich der verfügbaren Bandbreite viel stärker eingeschränkt. Zudem ist VDSL/ADSL immer asymmetrisch. Was das bedeutet, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag “Im Affenzahn durchs Netz“.

Explizit für Geschäftskunden wurden Symmetric Digital Subscriber Line und Ethernet in the First Mile (SDSL und EFM) entwickelt. Diese Zugangsart verwendet dieselbe grundlegende Infrastruktur wie VDSL-Services. SDLS/EFM bieten immer symmetrische Services und verwenden mehrere Kupferleitungen für eine Bandbreite von bis zu 40 Mbit/s symmetrisch. Sie bieten nicht dieselbe hohe Performance oder Resilienz wie Glasfaserringe, ermöglichen aber eine gute Leistung in Gebieten, in denen es normalerweise keine Glasfaserringe gibt. Da sie nur bei Geschäftskunden verwendet werden, ist das Kollisionsverfahren und die garantierte Performance von SDSL-/EFM-Services normalerweise besser als jene von VDSL/ADSL.


Mehr über das Thema Internetzugänge für Unternehmen erfahren Sie in unserem kostenlosen Einkaufsleitfaden „Der richtige Internet-Zugang für Ihr Unternehmen“, den Sie sich als PDF herunterladen können, sowie in folgenden Artikeln:

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Colt Technology Services

10 October 2016

 

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