„Schlüsselmomente“ fördern oder verhindern IT-Karrieren


Europäische Studie zeigt: Zentrale Momente in der Karriere eines CIOs sind entscheidend für den professionellen Erfolg

Frankfurt, 5. Oktober 2015, Aus einer von Colt durchgeführten europäischen Studie geht hervor, dass sogenannte Schlüsselmomente maßgeblich für eine erfolgreiche Karriere von IT-Führungskräften aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien sind. Den Ergebnissen zufolge sind die Digitalisierung der Wirtschaft und die Entwicklung der IT zu einer strategischen Funktion verantwortlich dafür, dass IT-Fachkräfte ihren Karriereerfolg an entscheidenden Momenten statt an alltäglichen Aktivitäten festmachen.

Knapp drei Viertel der deutschen Befragten (70%) glauben ihr beruflicher Erfolg sei von Momenten definiert, die für Anerkennung der Person sorgen und Erfolg für das ganze Unternehmen bedeuten. In Großbritannien sind sogar 84 Prozent der Umfrageteilnehmer dieser Auffassung, Frankreich liegt mit 76 Prozent knapp über Deutschland. Die Verbindung zwischen diesen Schlüsselmomenten und persönlichem Erfolg ist bei den IT-Führungskräften noch stärker ausgeprägt, die davon ausgehen, dass sie die Erwartungen an ihre Position übertreffen.

Die Schlüsselmomente zeigen sich auch deutlich in der Beziehung zu Lieferanten: So sehen es 69 Prozent der in Deutschland befragten IT-Führungskräfte als wichtiger an, das Service Provider in kritischen Momenten im Geschäftsverlauf brillieren, als dass der tägliche Support reibungslos funktioniert. In Großbritannien und Frankreich spielt dieser Aspekt sogar eine noch größere Rolle (UK 80%; FR 81%).

Folgende Top-Schlüsselmomente wurden von den Befragten hervorgehoben:
– Neue Infrastruktur-Veränderungen: 72% (UK 69%; FR 62%)
– Externe Einflüsse (Datenausfälle, technische Krisen): 64% (UK 61%; FR 63%)
– Das Beantworten von aufkommenden Kundenanfragen: 65% (UK 57%; FR 57%)

Etwas über die Hälfte (56%) der IT-Führungskräfte aus Deutschland gibt an, dass sich ihre Teams mehr auf strategische Projekte konzentrieren, als ihrem Alltagsgeschäft nachzugehen. In Großbritannien geben das 58 Prozent der Befragten an. Frankreich liegt mit 71 Prozent deutlich darüber. Eine Analyse der von den Umfrageteilnehmern genannten Schlüsselmomente zeigt einen Konflikt zwischen den eigenen Zielen und ihrer alltäglichen Arbeit. So war ein signifikanter Anteil an Projekten darauf ausgelegt, Effizienz und Effektivität innerhalb der IT-Spezialisierung zu verbessern, anstatt Ergebnisse zu erzielen, die sich auf die Kunden auswirken.

Carl Grivner, Executive Vice President Network Services, bei Colt kommentiert: „Eine digitale Welle geht durch jede Branche und verändert die Rolle der IT zu einer treibenden betriebswirtschaftlichen Kraft. Die Studie zeigt, dass IT-Führungskräfte das erkennen und ihren persönlichen Erfolg mit den unternehmensspezifischen Schlüsselmomenten verbinden. Der persönliche Erfolg wird schließlich von der Fähigkeit definiert, diese Momente zu erkennen und zu nutzen. Dabei handelt es sich um Momente, die helfen das Unternehmen zu transformieren und den Kundenservice zu verbessern.“

Er sagt weiter: „Die Studienergebnisse zeigen ebenso, wie wichtig es ist, im richtigen Team zu arbeiten. Dazu gehören das interne Team und auch die externen Dienstleister. Das Vertrauen in die Dienstleister ist für viele IT-Führungskräfte das wichtigste Element für ein erfolgreiches Endergebnis. Sie sind daher zunehmend besorgt um das Kundenerlebnis, welches durch wichtige Dienstleister geboten wird. Bei Colt verstehen wir unsere Kunden: Sie bauen darauf, dass wir die Prozesse im Hintergrund am Laufen halten, während sie sich auf das wirklich Wichtige konzentrieren können.“

Informationen zur Untersuchungsmethode: Innerhalb der Studie wurden im August 2015 insgesamt 301 europäische Entscheidungsträger aus der Technologiebranche befragt – dazu zählten zu einem gleichen Anteil Führungskräfte aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Ein Großteil der Unternehmen, für die die Umfrageteilnehmer tätig sind, hat einen Umsatz von 100 bis 500 Millionen Euro. Insgesamt liegen die Umsätze der Unternehmen aber zwischen 10 Millionen und 5 Milliarden Euro. Die Studie wurde von Loudhouse durchgeführt – einer unabhängigen Marktforschungsagentur aus London.

Über Colt
Colt bietet Netzwerk-, Sprach- und Rechenzentrumsservices für tausende Unternehmen weltweit an, die es den Kunden erlauben, sich auf ihr Kerngeschäft statt auf die Infrastruktur zu konzentrieren. Zu den Kunden gehören 18 der 25 führenden Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen sowie je 19 der 25 führenden Unternehmen in der Medien- und der Telekommunikationsbranche. (Forbes 2000-Liste 2014). Darüber hinaus arbeitet Colt mit mehr als 50 Börsenstandorten und 13 nationalen Zentralbanken in Europa zusammen.

Colt operiert in Europa, Asien und Nordamerika mit Verbindungen in über 200 Städten weltweit. Colt hat kürzlich die Übernahme von KVH abgeschlossen, einem Anbieter integrierter Rechenzentrums- und Kommunikationsservices mit Sitz in Tokio und Niederlassungen in Hongkong, Seoul und Singapur. KVH operiert heute unter der Marke Colt.

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Colt
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Tel.: +49 (0) 69 56606 3531
E-Mail: margit.wehning@colt.net

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