„Schlüsselmomente“ unentdeckt?


In unser kürzlich durchgeführten Studie mit CIOs und leitenden IT-Angestellten aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien war die Antwort auf diese „Was wäre, wenn“-Frage: „Meistens bleiben sie es“…

Ziel der Studie war, zu verstehen wie IT-Fachkräfte Risiken bewerten. Primär wollten wir herausfinden, in welchem Verhältnis das Risiko für die eigene Karriere zum Risiko für das gesamte Unternehmen steht.

Außerdem galt es zu ermitteln, wie IT-Führungskräfte kritische Momente sowie große Erfolge und Misserfolge bewerten und welche unterschiedlichen Auffassungen zum Einfluss dieser Momente auf interne (IT-) Projekte und umfassende Unternehmensinitiativen es gibt.

Die Antworten? Wir haben genug erhalten, um ein ganzes Whitepaper damit zu füllen. Die Kernaussagen sollten IT-Fachkräfte (und die Unternehmensführung) zum Nachdenken anregen.

Zuerst sollten sie überlegen, warum interne IT-Projekte als riskanter wahrgenommen werden als große Chancen, die sich dem Unternehmen bieten. Liegt es vielleicht daran, dass die IT-Experten eine andere Auffassung davon haben, was die großen Herausforderungen für das Unternehmen sind? Im zweiten Schritt sollten sie sich damit auseinandersetzen, warum das angenommene Risiko für die eigene IT-Karriere geringer erscheint, als die Gefahren für das gesamte Unternehmen. Weil IT-Spezialisten sich in ihrer „eigenen kleinen Welt“ sicherer fühlen?

Aber vielleicht zeigen sich die Schlüsselmomente, die „Moments That Matter“ für IT-Fachkräfte gerade in Zeiten der Krise, in denen sie ihre Instinkte (eher als rationale Analysen) unter Beweis stellen können, um ihr „IT-Universum“ zu retten?

Aus unserer Studie geht hervor, dass das durchaus der Fall ist: IT-Fachkräfte bleiben „in ihrer eigenen Welt“, weil sie befürchten, dass niemand außerhalb der IT-Organisation ihre Herausforderung versteht und ihre Erfolge anerkennt – oder gar danke sagt.

So keimt der Samen der Isolation – genährt von dem professionellen (fast geheimen) Stolz über die Katastrophen, die stillschweigend abgewehrt wurden, während alle anderen geschlafen haben. In dieser Isolation besteht die Gefahr, des eingefahrenen „Gruppendenkens“, dass alte Methoden genutzt werden, um neue Kämpfe auszutragen. Gemeint sind eingespielte Reaktionen auf Herausforderungen, egal wie unterschiedlich diese sind. Und gleichzeitig bleiben auch Erfolge isoliert – sprich: Sie werden nicht gefeiert und mit dem gesamten Unternehmen geteilt.

Bevor der CEO an die Tür klopft, sollten smarte IT-Führungskräfte sich Gedanken machen, in den Spiegel schauen und sich potenzielle Antworten zurechtlegen.

Case Study
Logismata

Logismata

Logismata unterstützt fast alle Banken in der Schweiz. AAA und Colt unterstützen Logismata. Colt IP Access verbindet die Schweizer Zentrale mit Argentinien. Seit der Umstellung auf Voice over IP profitiert Logismata außerdem von Voice Services.

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