Schutz vor Hackern

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Wie würden Sie reagieren, wenn Hooligans an Ihrer Wohnungstür klingeln und Ihre Kinder besuchen wollen? Was würden Sie tun, wenn Rocker Ihre Kinder zu einer feuchtfröhlichen Party einladen wollen? Was würden Sie einem Soldaten sagen, der Ihre Wohnungstür eintritt, wild um sich schießt und Ihren Sohn sehen möchte? Das “Wo ist Klaus?”-Video der von der EU-geförderten Initiative klicksafe wirbt auf drastische Weise für mehr Sicherheit im Netz. Doch Internet-Sicherheit geht nicht nur Privatpersonen etwas an, sondern auch Unternehmen. Sie werden zum Beispiel von Hackern bedroht.


In acht Artikeln erklären wir, warum der Internet-Zugang für Unternehmen kein Allerweltsprodukt ist und wie Sie sicherstellen, dass Ihr Anbieter Ihre derzeitigen und künftigen Anforderungen optimal erfüllt. Am Ende des Artikels finden Sie Links auf alle Beiträge zum Thema. In diesem Text dreht sich alles um die Frage: Wie kann man die Sicherheit des Internet-Zugangs erhöhen?


Es gibt unterschiedliche Lösungen, die für mehr Sicherheit Ihres Internet-Zugangs sorgen. Der am häufigsten eingesetzte Schutz ist eine Firewall. Firewalls sind normalerweise als dedizierter Service an Ihrem Standort oder in der Cloud erhältlich. Beide Versionen funktionieren gut. Die Entscheidung für eine Version hängt im Wesentlichen von der Bandbreite ab, die Sie schützen müssen. Als Daumenregel gilt: Bei einer Übertragungsrate von mehr als 50 Mbit/s ist es wahrscheinlich sinnvoll, einen dedizierten Service an Ihrem Standort anzufordern.

Web-Security-Produkte ergänzen Firewalls. Sie filtern den Daten-Verkehr in der Cloud, bevor dieser Ihr Unternehmen erreicht. Da Web-Security-Produkte die Daten im Detail betrachten, können sie vor Viren schützen, bösartige URLs blockieren, den Aufruf bestimmter URLs durch die Mitarbeiter verhindern oder den Zugang zu einer Kategorie komplett blockieren. Falls Sie ein großes Unternehmen führen, für das das Internet von kritischer Bedeutung ist, könnte ein Schutz vor verteilten Überlastattacken (Distributed Denial of Service (DDoS)) interessant sein. Bei einem DDoS-Angriff überfluten Kriminelle Ihre Seite mit Anfragen von zahlreichen Terminals, die sie unter ihre Kontrolle gebracht haben. Im besten Fall wird ein DDoS-Schutz direkt im Backbone Ihres Internet-Anbieters implementiert. Es gibt auch Lösungen von Drittanbietern, doch die direkte Implementierung im Backbone wirkt sich am geringsten auf die Performance des Zugangs aus.

Mit mobilen Lösungen können Mitarbeiter unterwegs oder zu Hause auf das Firmennetzwerk zugreifen. Um sicherzustellen, dass es zu keinem unbefugten Zugriff kommt, werden idealerweise der Datenaustausch dabei geschützt und Daten verschlüsselt. Normalerweise kommt ein Tunnel-/Verschlüsselungsprotokoll wie etwa IPsec oder SSL zum Einsatz. IPsec ist die Kurzform für Internet Protocol Security und SSL steht für Secure Sockets Layer oder auf Deutsch Transportschichtsicherheit. Eine einfache Lösung bietet die sogenannte Tunnel Termination und die Weiterleitung des Verkehrs in Ihr Kunden-LAN. Die Mitarbeiter brauchen dafür einen eigenen Internet-Zugang sowie ein Gerät, das den Tunnel initiiert, zum Beispiel einen Laptop mit entsprechender Software. Ausgereiftere Lösungen können den tatsächlichen und ortsunabhängigen Internet-Zugang über Wi-Fi/3G/4G umfassen und das Management der Software. Solche Lösungen offerieren normalerweise Spezialanbieter.


Mehr über das Thema Internetzugänge für Unternehmen erfahren Sie in unserem kostenlosen Einkaufsleitfaden „Der richtige Internet-Zugang für Ihr Unternehmen“, den Sie sich als PDF herunterladen können, sowie in folgenden Artikeln:

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Colt Technology Services

06 December 2016

 

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