Veränderung kommt von innen


Zwei Dinge gibt es in der IT-Branche zur Genüge: Schlagwörter und Expertenmeinungen. Ebenso gibt es Rogue Clouds, ein Begriff der in meinen Ohren immer etwas unheimlich klingt.

Was sind Rogue Clouds? Laut einem Artikel im Wall Street Journal (WSJ) entstehen Rogue Clouds, wenn Mitarbeiter die IT-Richtlinien des Unternehmens umgehen und ihre bevorzugten Cloud-basierten Services und Anwendungen verwenden. Ganze 70 Prozent der mittelständischen Unternehmen gaben in einer Studie von Symantec  an, dass ihre Mitarbeiter Rogue Clouds verwenden und damit Tür und Tor für unzählige Sicherheitslücken im Unternehmen öffnen.

Wenn tatsächlich 70 Prozent der Mitarbeiter einen Weg finden, um Apps herunterzuladen oder Daten, auf einen Speicherstick zu exportieren, könnte das ein ernsthaftes Risiko für die Datensicherheit im Unternehmen darstellen. Schon allein deswegen sind IT-Fachleute in Unternehmen unentbehrlich – egal, ob sie fest angestellt sind oder über einen Service Provider für das Unternehmen arbeiten. Denn auch wenn das Netzwerk vielleicht nur aus einem Server und einigen Laptops besteht, bildet es die Basis für den funktionierenden Geschäftsbetrieb und sollte entsprechend gesichert sein.

Geschichten über Laptops, die in Zügen oder in Lokalen samt ihrer darauf befindlichen vertraulichen Daten, vergessen wurden und damit in die falschen Hände gelangen könnten, hören wir zur Genüge. Die allzu verständliche Reaktion darauf ist oft, möglichst alles zu verbieten, den Austausch auf ein Minimum zu reduzieren und so das Risiko zu verringern. Damit lassen sich Unternehmen aber eine wichtige Chance entgehen. Der langjährige IT-Journalist Davey Winder sieht im neuen Umgang der Mitarbeiter mit IT in erster Linie eine Einladung zu mehr Innovation.

„Es ist an der Zeit, dass Unternehmen […] sich mit der Cloud auseinandersetzen und die innovativen Möglichkeiten dieser Technologie erkennen: das Potenzial zur Produktivitätssteigerung und zu Einsparungen im Budget“, schrieb Winder auf CloudPro.

Er hat nicht ganz Unrecht. Wenn Ihre Mitarbeiter schneller agieren als Ihr IT-Personal, wollen Sie sie wirklich bremsen? Bestimmt nicht. Sicherlich ist es vorteilhafter, wenn Ihre IT-Mitarbeiter das Beste aus beiden Welten miteinander kombinieren: Sicherheit und Flexibilität. Oder wie Winder schreibt: „Verbinden Sie Richtlinien und Compliance mit der sogenannten Schattennutzung zu einem funktionierenden und sicheren strategischen Rahmenwerk.“

Anders ausgedrückt: Richtlinien und Verfahren sind zwar wichtig, sollten aber das Unternehmen und die Mitarbeiter dabei unterstützen, produktiver zu arbeiten, und nicht den Fortschritt aufhalten. Was meinen Sie? Weist die Schatten-IT und das Vorhandensein von Rogue Clouds nicht einfach darauf hin, dass Mitarbeiter gute Arbeit verrichten möchten und nach Möglichkeiten suchen, intelligenter arbeiten zu können? Oder regiert dann das Chaos?

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