
Frankfurt, 31.03.2026, Colt Technology Services, globaler Anbieter für digitale Infrastruktur, plant neue internationale Netzwerkverbindungen zwischen der US-Westküste und Asien. Dies ist die nächste Phase der umfassenden globalen Netzwerkerweiterung des Unternehmens. Die Investition unterstützt die internationalen Wachstumsstrategien der Kunden und umfasst eine neue transpazifische Unterseekabelverbindung zwischen den USA und Japan. Durch diese Erweiterung entwickelt sich Colt vom größten europäischen B2B-Glasfaseranbieter zu einem der größten Anbieter weltweit und stärkt seine Position als zentraler Akteur im globalen Markt für digitale Infrastruktur.
Die erweiterte Infrastruktur erhöht die Netzwerkresilienz von Unternehmen – darunter Finanzdienstleister, Neocloud-Unternehmen und Hyperscaler-Partner von Colt – durch sichere, leistungsstarke Backup- und Routing-Optionen für geschäftskritische Anwendungen. Diese Ankündigung folgt kurz nach der Bekanntgabe neuer Investitionen in den Ausbau von Netzwerkverbindungen zwischen der US-Ostküste und Europa.
Die umfangreichen Investitionen von Colt in das eigene Netzwerk adressieren die stark steigende Nachfrage durch KI-Datenverkehr. Die sichere und leistungsfähige Infrastruktur bietet Kunden eine größere Auswahl an Lösungen, Performance und Kostenoptionen. Das gilt insbesondere für stark ausgelastete transpazifische Routen, die aufgrund des zunehmenden Datenvolumens bereits unter Druck stehen. Überlastete Netzwerke führen zu Verzögerungen, Latenzen und Serviceunterbrechungen, alles kostenintensive Einschränkungen, die einen Fortschritt behindern.
Im Rahmen der Investition wird Colt
- eine neue transpazifische Backbone-Verbindung über Juno bereitstellen – eines der neusten und fortschrittlichsten Unterseekabelsysteme weltweit – mit einer Verbindung zwischen Tokio und Los Angeles,
- Kunden eine neue, diversifizierte Route anbieten, die Colts umfangreiche terrestrische Netzwerke in Japan und den USA verbindet und so höhere Resilienz sowie größere Bandbreitenoptionen ermöglicht,
- die Resilienz transpazifischer Dienste erhöhen, die damit besonders für Unternehmen mit globaler Präsenz in Asien und den USA geeignet sind,
- seine globale digitale Reichweite erweitern und seine „On-Net“-Kapazitäten ausbauen, sodass direkte Verbindungen zu mehreren Standorten in Tokio mit umfassender On-Net-Abdeckung in den wichtigsten Metro-Rechenzentren der Stadt möglich sind.
Buddy Bayer, Chief Operating Officer bei Colt Technology Services, sagt: „Die Weltwirtschaft basiert auf digitaler Infrastruktur. Doch es wird der Punkt erreicht, an dem die vorhandenen Kapazitäten auf bestimmten Routen nicht mehr ausreichen. Das birgt das Risiko, Fortschritte bei der Vernetzung von Märkten, Organisationen und Gesellschaften zu verlangsamen oder sogar umzukehren. Colt hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Herausforderungen seiner Kunden zu lösen, damit sie wachsen und skalieren können. Diese Investition in digitale Infrastruktur zwischen der US-Westküste und Tokio löst nicht nur Kapazitätsprobleme, sie eröffnet auch neue Möglichkeiten für globales Wachstum.“
Über das Juno-Unterseekabelsystem
Juno verbindet Japan und die USA und erstreckt sich über rund 11.700 Kilometer durch den Pazifik. In Japan landet das Kabel in Minamiboso (Präfektur Chiba) und Shima (Präfektur Mie) sowie in den USA in Grover Beach, Kalifornien. Von diesen Landepunkten aus besteht eine Anbindung an terrestrische Points of Presence in Tokio, Osaka, Los Angeles und San Jose. Juno gehört zu den neueren Unterseekabeln und wurde im Mai 2025 in Betrieb genommen.




