Tektonische Verschiebung Richtung Cloud in vollem Gange

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Trotz Sicherheitsbedenken setzen Europas IT-Entscheider auch für kritische Geschäftsanwendungen auf die Cloud. Das ergab eine Studie im Auftrag von Colt unter 255 IT-Entscheidern in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Demzufolge überzeugen 96 Prozent der Befragten die Cloud Services so sehr, dass sie inzwischen auch sensible Anwendungen in die Cloud verlagern.

Die Studie, durchgeführt von der Plattform für Business-Studien „Insights for Professional Network“, befragte die Teilnehmer zu den bisherigen Erfahrungen, dem aktuellen Stand und den nächsten Schritten ihrer Cloud-Projekte.

Dabei standen auch die Hürden im Mittelpunkt, denen sie auf dem Weg in die Cloud begegnen: Sorge bereitet vor allem die Sicherheit der Cloud-Lösungen. Für 59 Prozent der IT-Entscheider besteht darin die größte Herausforderung. An zweiter und dritter Stelle folgen die Zuverlässigkeit der Verbindungen (48 Prozent) und mögliche Systemausfälle (43 Prozent).

Doch Vorteile wie ein standortunabhängiger Zugriff auf die Anwendungen, Flexibilität und Skalierbarkeit der Services und nicht zuletzt die Kosteneinsparungen, überwiegen die Bedenken: Mit 44 Prozent führt fast die Hälfte der befragten Unternehmen bereits 50 bis 70 Prozent ihrer kritischen Workloads in der Cloud aus.

Dabei setzen Unternehmen auf Multi-Cloud-Umgebungen. 86 Prozent nutzen die Services mehrerer Cloud-Provider. Um die Zuverlässigkeit der Verbindung und den Sicherheitsstandard zu erhöhen, greifen 88 Prozent über einen dedizierten, vom öffentlichen Internet unabhängigen, Zugang auf die Cloud zu. Denn dedizierte Verbindungen bieten in puncto Performance und Sicherheit deutliche Vorteile gegenüber öffentlichen Internetverbindungen, da diese ausschließlich für den eigenen Datentransfer bereitgestellt sind und das Rechenzentrum des Cloud-Anbieters direkt mit der eigenen Netzwerkinfrastruktur verbinden. Unternehmen profitieren dadurch von einer höheren Ausfallsicherheit und kürzeren Latenzzeiten. Colt bietet über seine DCA-Lösung (Dedicated Cloud Access) einen sicheren und schnellen Zugang zu allen führenden Cloud-Anbietern an.

Bei der Umsetzung ihrer Cloud-Projekte verfolgen die IT-Chefs einen straffen Zeitplan: ein Viertel plant die nächste Migration von Anwendungen bereits bis Herbst dieses Jahres. Trotz der Auswirkungen der Corona-Krise, die laut der Anschlussbefragung für 67 Prozent der Unternehmen Verzögerungen zur Folge haben wird, halten die Unternehmen an ihrem Ziel der kontinuierlichen Verlagerung ihrer Anwendungen in die Cloud fest.

Stephan Wanke, Regional Sales Director DACH & Central Eastern Europe bei Colt, sagt dazu: „Es ist kein überraschendes Ergebnis, dass vor allem die Zuverlässigkeit der Verbindungen und die Sorge vor Systemausfällen Unternehmen bei der Migration ihrer Anwendungen in die Cloud Bedenken bereiten. Verlagerungen in die Cloud müssen mit Investitionen in die Infrastruktur einhergehen. Für die erfolgreiche Umsetzung von Migrationsprojekten ist es daher entscheidend, mit einem Partner zusammenzuarbeiten, der über eine leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur verfügt und Verbindungen zu den wichtigsten Cloud-Umgebungen weltweit herstellt.“

Laden Sie hier unsere Studie herunter und erfahren Sie mehr über die Zukunft des Cloud Computings.

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Colt Technology Services

20 May 2020

 

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