Von Hollywood nach Berlin


Für den Weg aus den Studios der amerikanischen Traumfabrik zu den Internationalen Filmfestspielen Berlin brauchen einige Produktionen in diesem Jahr nur noch eine halbe Stunde. „So lange dauert es bei einer entsprechenden Anbindung der Gegenstelle, um 100 bis 200 Gigabyte große Datenpakete über den Colt 10 Gigabit-Internet-Zugang direkt auf den Speicher im Rechenzentrum hochzuladen“, sagt Ove Sander, Technischer Leiter Digitales Kino bei der Berlinale.

Diesen Internet-Zugang stellen wir genau wie alle anderen internationalen Netzwerkservices der Berlinale zur Verfügung. Er kam erstmals im vergangenen Jahr zum Einsatz und wurde gut angenommen. Damals wurden 12 Terabyte an Filmdaten übertragen. Die 10 Gigabit-Anbindung ist über eine direkte Leitung mit dem zentralen Internetknoten DE-CIX in Frankfurt verbunden. Die hohe Bandbreite ist erforderlich, da zum Einsendeschluss der Berlinale fünf bis zehn Filme parallel übertragen werden.

Nach dem Anschluss der 16 dauerhaften Spielstätten der Berlinale an unser weltweites Glasfasernetz zur digitalen Übertragung der Filme in die Kinos und der zentralen Speicherung der Filmdaten in unserem Rechenzentrum ist die Bereitstellung des Internet-Zugangs zur Anlieferung von Filmen der nächste Schritt, in dem die Berlinale bestehende Prozesse durch innovative und moderne IT-Infrastruktur ersetzt.

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„Vor zwei, drei Jahren gab es die ersten Anfragen vor allem von Postproduktionen aus Übersee, die uns ihre Filme als Download zur Verfügung stellen wollten“, berichtet Ove Sander. „Das wäre für uns aufgrund der vielen verschiedenen Systeme sehr aufwendig geworden. Wir müssten die Filme bei den verschiedenen Studios herunterladen und dann wieder auf unsere eigenen Systeme hochladen. Deshalb haben wir den Zugang mit einem Partner eingerichtet und gemeinsam mit Colt umgesetzt. Wir empfehlen ihn den Postproduktionen, weil er uns die Arbeit deutlich erleichtert.“

Für die Nutzung ist eine kurze Abstimmung zwischen Postproduktionen und dem Technik-Team der Berlinale erforderlich. Vor allem IT-Sicherheitseinrichtungen müssen entsprechend angepasst werden. Die Vorteile liegen dann auf beiden Seiten. Das Film Office der Berlinale hat weniger mit Pakethandling zu tun. Vor allem aber gewinnt das Team Zeit, wenn es Probleme mit einem Film gibt, denn er kann rasch neu übertragen werden. Der Zeitgewinn steht auch für die Studios im Vordergrund, denn er erlaubt es, länger an den Produktionen zu arbeiten. Darüber hinaus wird die Logistik vereinfacht und Kosten gespart. Dank der einfachen Bedienung ist der Zugang auch für kleine Postproduktionen gut geeignet. Vorausgesetzt, sie verfügen selbst über entsprechende Bandbreite für den IP-Upload. Die Berlinale empfiehlt 50 Mbit/s. Sonst könnte es gerade innerhalb Deutschlands sein, dass der klassische Transport eines Trägermediums per Kurier doch noch schneller ist, als die Übertragung per Datenleitung und der Einsatz der Infrastruktur würde ad absurdum geführt.

„In diesem Jahr haben wir nach den guten Erfahrungen den IP-Zugang in einer 1-Gigabit-Version schon für die Vorauswahl genutzt, die in Berlin terminiert wurde“, sagt Ove Sander. „100 Filme haben uns so erreicht.“

Für die kommenden Jahre erwartet die Berlinale einen weiteren Rückgang in der Nutzung von Trägermedien und will durch die aktive Empfehlung des IP-Zugangs zur Anlieferung der Filme ihren Teil dazu beitragen.

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Logismata

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Logismata unterstützt fast alle Banken in der Schweiz. AAA und Colt unterstützen Logismata. Colt IP Access verbindet die Schweizer Zentrale mit Argentinien. Seit der Umstellung auf Voice over IP profitiert Logismata außerdem von Voice Services.

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