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Die Telekommunikation befindet sich in einem fundamentalen Wandel. Die ehemaligen Monopolisten treiben die Umstellung der Telefonnetze auf die IP-Technologie massiv voran, indem sie die ISDN-Services abschalten. In der Schweiz wird das im kommenden Jahr der Fall sein, in Deutschland ein Jahr später. Viele Unternehmen fühlen sich dadurch unter Druck gesetzt und verunsichert. Die Kosten sind dabei ein wesentlicher Faktor. Die Unternehmen haben kein Interesse daran, sich von der klassischen Telefonanlage zu verabschieden, solange diese noch nicht vollständig abgeschrieben ist. Es gibt aber auch technische Fragen, etwa wie viel Bandbreite für die Telefonie benötigt wird, um Ausfallsicherheit und gute Sprachqualität zu gewährleisten.

Für diese Unternehmen hat Colt drei wichtige Botschaften:
1.    Der Umstieg auf Voice-over-IP und SIP-Trunking hat Vorteile
2.    Der Termin der Migration muss sich nach Ihrem Zeitplan richten, nicht nach den Kosteneinsparungsplänen der ehemaligen Monopolisten
3.    Eine schrittweise Migration ist möglich

In der Diskussion um Zeitpläne für die Umstellung und technische Herausforderungen geraten die grundlegenden Vorteile aus dem Blick. SIP-Trunking erleichtert die Beschaffung und Administration von Telefonie-Leistungen, denn nur noch ein Dienstleister kann alle Verbindungen aus einer Hand bereitstellen. Es vereinfacht die Infrastruktur, denn die lokalen ISDN-Verbindungen zu den einzelnen Standorten entfallen. Die Verfügbarkeit moderner VoIP-Netze und Anschaltungen sind denen für ISDN-Netze ebenbürtig. Intelligente IP-Routingkonzepte und Backup-Mechanismen erhöhen weiter die Erreichbarkeit über den gewohnten Level. Schließlich senkt SIP-Trunking die Kosten, da nur noch ein Netz genutzt wird und auch die Verbindungskosten sinken.

Bei Colt sind wir der Überzeugung, dass der Umstieg in der Technologie auf All-IP sich nach den Anforderungen der Kunden richten muss. Daher bieten wir eine schrittweise Migration, bei der zunächst im Backbone alles für IP vorbereitet wird. Das bedeutet, ab dem Gateway läuft der Sprachverkehr über IP, zum Kunden hin bleiben die ISDN-Funktionalitäten aktiv, so lange der Kunde es wünscht. Lokationsweise oder länderweise kann dann eine Umstellung erfolgen. Oder es ist auch möglich, neue Standorte bereits über SIP-Trunking anzuschließen, während alte Standorte noch ISDN nutzen, etwa bis die klassische Telefonanlage vollständig abgeschrieben ist.

Dieser sanfte Migrationspfad hat sich in Projekten mit Kunden bereits hundertfach bewährt.

Blurred group of business people commuting on the streets of Japan

Make Do

20 July 2016

 

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