Sind wir techniksüchtig?

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In diesem Jahr wurde viel über Techniksucht gesprochen. Ständig starren wir auf Displays von Smartphones und Tablets. Die Frage drängt sich auf: Können wir überhaupt noch ohne Bildschirm? Der Bericht des britischen Chartered Management Institute über Lebensqualität in der Arbeitswelt stellte Anfang des Jahres fest, dass die Bildschirm-Junkies unter den Managern im Jahr 29 Tage Überstunden machen und infolgedessen unter höherem Stress leiden.  Viele Medien haben diese Ergebnisse aufgegriffen und konstatieren, dass die moderne Arbeitswelt mit einem zwanghaften E-Mail-Konsum einhergehe.

Natürlich ist es bedenklich, wie viele Menschen sich gezwungen sehen, permanent online zu sein, aber diese Always-on-Kultur hat womöglich mehr mit der Verlagerung von Arbeit zu tun als mit Mehrarbeit. Die Abhängigkeit von sozialen Medien als Freizeitbeschäftigung könnte die Hauptursache sein, nicht etwa der Abruf geschäftlicher Mails oder der Einsatz von Echtzeit-Collaboration-Tools.

Warum auch immer, das Phänomen des „Nicht abschalten-Könnens“ kann und sollte durch effektivere Arbeitsweisen ersetzt werden, und flexible Collaboration-Tools leisten eindeutig einen Beitrag dazu.

Das Notebook muss nach Feierabend nicht mit, schließlich bieten Smartphones und Tablets die gleiche Funktionalität und Oberfläche. Die Möglichkeit, außerhalb der Geschäftszeiten Mails abzurufen und auf wichtige Daten zuzugreifen, trägt oft mehr zu Entspannung und Gelassenheit bei als zu Stress. Lassen sich Aufgaben nicht während der Präsenzzeit im Büro regeln, ist es oft ein Segen, wenn man sie am Abend erledigen kann, statt bis zum nächsten Tag im Ungewissen zu bleiben. Auch Unsicherheiten, die einen außerhalb der Arbeitszeit belasten würden, lassen sich schneller klären als früher.

Moderne Collaboration-Tools verhelfen zu einer ausgeglichenen Work-Life-Balance, weil sie neue Spielräume schaffen, die bei sinnvollem Einsatz sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern nutzen. Das klingt zwar eher wie die Ausnahme als die Regel, muss es aber nicht. Wie das beispielsweise mit unserer Unified-Communication-Lösung Cloud UC gelingen kann, sehen Sie hier.

Wie seit eh und je ist hierbei die Entwicklung und Pflege einer entsprechenden Selbstdisziplin der Schlüssel. Aber auch die Unternehmenskultur muss sich anpassen, damit sich die Mitarbeiter nicht verpflichtet fühlen, permanent online zu sein. Mit ein wenig mehr Flexibilität im Geschäftsleben und sehr viel flexibleren Tools ist eine gesunde Work-Life-Balance erreichbar. Ganz ohne Suchtgefahren.

A senior Japanese woman watercolors at home

Make Do

18 July 2016

 

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