Fit für die Zukunft

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Das alte Jahr verabschiedet sich mit Böllern, Raketen – und Bleistücken. Zahlreiche Deutsche werfen aus Tradition an Silvester einen Blick auf die kommenden zwölf Monate. Sie schmelzen Bleistücke über einer Kerze, gießen das geschmolzene Metall in kaltes Wasser und deuten die neuen Formen. Ein Arm steht angeblich für Tatkraft, ein Herz für großes Liebesglück und eine Kartoffel für Zufriedenheit. Allzu ernst sollte man diesen Blick in die Zukunft jedoch nicht nehmen, vor allem nicht, wenn es statt um das Privatleben um den Internet-Zugang des eigenen Unternehmens geht. Wer hier für die Herausforderungen von morgen vorbereitet sein will, sollte lieber zwei andere Dinge beachten.


In acht Artikeln erklären wir, warum der Internet-Zugang für Unternehmen kein Allerweltsprodukt ist und wie Sie sicherstellen, dass Ihr Anbieter Ihre derzeitigen und künftigen Anforderungen optimal erfüllt. Am Ende des Artikels finden Sie Links auf alle Beiträge zum Thema. In diesem Text dreht sich alles um die Frage: Wie macht man den Internet-Service zukunftssicher?


Derzeit funktioniert das Internet mit IP-Adressen, die auf dem IPV4-Format basieren. Eine IP-Adresse wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, und macht Geräte adressierbar und erreichbar. Als IPV4 eingeführt wurde dachte niemand daran, dass jemals die IP-Adressen ausgehen könnten. Doch genau das ist passiert. Es gibt immer seltener freie IPV4-Adressen. Deshalb wurde IPV6 entwickelt. Das neue Format sollte genügend IP-Adressen für alle Geräte bereitstellen. Wenn Sie heute einen Internetdienstanbieter (ISP) auswählen und eine komplexe Lösung einrichten, die nicht einfach zu einem anderen ISP verlagert werden kann, sollten Sie nachfragen, ob Ihr ISP IPV6 nicht nur für den grundlegenden Service, sondern auch für die benötigten Add-ons anbietet.

Ein zweites wichtiges Thema beim Internet-Zugang ist die Netzwerkneutralität. Sie wird momentan heiß diskutiert. Hintergrund der Kontroverse ist, dass ISPs früher den gesamten IP-Verkehr auf dieselbe Art übertragen haben. Sie haben nicht zwischen unterschiedlichen Quellen unterschieden. Durch das Auftauchen von großen Inhalts-Anbietern wie YouTube nahm der Daten-Verkehr dramatisch zu. Das zwang die ISPs, in die Infrastruktur zu investieren. Einige Anbieter argumentieren, dass sie viel Geld investieren mussten, um das Geschäftsmodell der Inhalte-Anbieter zu unterstützen. Diese ISPs fordern die Inhalte-Anbieter deshalb auf, eine Gebühr an sie zu bezahlen. Wenn Inhalte-Anbieter wie YouTube eine Bezahlung verweigern, können ISPs deren Datenverkehr in ihrem Netzwerk in der Priorität herunterstufen. Obwohl die Endnutzer nicht direkt involviert sind, sind sie meist die Leidtragenden, da Videos bei niedriger Datenpriorisierung nicht starten oder ruckeln. YouTube ist nicht der einzige Inhalte-Anbieter, der sehr viel Internetverkehr verursacht. Cloud- und Backup-Anbieter fallen in dieselbe Kategorie. Eine gute Performance bei diesen Arten von Verkehr hängt fast ausschließlich von der Qualität des Internetzugangs ab. Wenn Sie Ihrem ISP also eine Weile die Treue halten möchten und sich in Bezug auf eine solide Servicequalität absichern möchten, fragen Sie Ihren ISP nach seiner Position in puncto Netzwerkneutralität. Das ist vorausschauender, als ein Stück Blei ins Wasser zu werfen.


Mehr über das Thema Internetzugänge für Unternehmen erfahren Sie in unserem kostenlosen Einkaufsleitfaden „Der richtige Internet-Zugang für Ihr Unternehmen“, den Sie sich als PDF herunterladen können, sowie in folgenden Artikeln:

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Colt Technology Services

12 December 2016

 

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