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Wetten, dass die IT passt?

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Sportwetten sind ein eindrückliches Beispiel dafür, wie die Digitalisierung eine Branche nachhaltig verändert, da die Informationstechnologie nicht einfach nur Prozesse abbildet, sondern geschäftskritische Bedeutung erlangt.

„Wir haben uns zu einem internationalen Markt und einer IT-lastigen Branche entwickelt, die mit ihren Anforderungen sehr nahe an dem ist, was Banken und Börsen von ihrer IT erwarten“, erklärt Michael Schiener, Geschäftsführer bei CASHPOINT. Das 1996 gegründete Unternehmen, eine Tochter der Gauselmann Gruppe, ist einer der führenden Anbieter im Bereich Sportwetten und Entertainment. Neben einer umfassenden Internetplattform betreibt CASHPOINT international mehr als 5.000 Annahmestellen in Form von Wettbüros, Shop in Shop-, Kiosk- und Gastronomiesystemen mit Selbstbedienungsterminals. CASHPOINT ist damit unter den Marktführern in Deutschland, Österreich und Dänemark und darüber hinaus in Belgien und Großbritannien aktiv.

Dementsprechend sind Innovation, Verfügbarkeit und Sicherheit die Themen, die auf Michael Schieners Agenda ganz oben stehen. „Unser Produkt muss kontinuierlich weiterentwickelt werden, in seiner Nutzbarkeit und mit innovativen Funktionen, um sich vom Wettbewerb abzuheben“, sagt der Ingenieur für Steuerungsund Regelungstechnik. Entsprechend sind 90 Prozent der rund 130 IT-Mitarbeiter mit der Entwicklung beschäftigt. Die CASHPOINT-IT ist in allen Strukturen agil aufgestellt und arbeitet dabei methodenfl exibel.

Netzwerkverfügbarkeit als zentrale Anforderung
Die Verfügbarkeit des Netzwerks ist geschäftskritisch für CASHPOINT. Das gilt für die Rechenzentren, die das Unternehmen über Europa verteilt betreibt, um nahe am Kunden zu sein und rechtliche Anforderungen zu erfüllen, etwa in Belgien, Dänemark, Deutschland und auf Malta. Das gilt aber auch für die Anbindung der Annahmestellen. Hier liegt die Bandbreite der Verbindungen bei 50 Mbit/s. Bei der Anbindung der Rechenzentren liegt sie zwischen 100 Mbit/s und 500 Mbit/s. „Fällt das Netzwerk länger als ein bis zwei Minuten aus, kostet uns das zu Hochfrequenzzeiten wie am Samstagnachmittag vor dem Start der deutschen Bundesligaspiele schnell einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag pro Minute“, unterstreicht Michael Schiener die Bedeutung der Netzinfrastruktur.

Von daher hat die Auswahl des Providers strategische Bedeutung bei CASHPOINT. Da der ehemalige Dienstleister in Konkursgefahr kam, suchte das Unternehmen nach einer Alternative. Mit seinem Anliegen wandte sich Michael Schiener an die AAA Sales & Management GmbH. Mit der in Österreich und der Schweiz tätigen Vertriebsagentur, die auf internationale Telekommunikationslösungen für den Mittelstand und multinationale Konzerne spezialisiert ist, arbeitet der CASHPOINT Geschäftsführer seit 15 Jahren zusammen und vertraut auf die Erfahrung aus vielen gemeinsamen erfolgreichen Projekten. AAA empfahl Colt Technology Services als neuen Provider für CASHPOINT.

Colt als wirtschaftlich stabiler Provider
„Eine Handvoll guter Gründe sprachen für Colt. Vor allem ist das Unternehmen wirtschaftlich stabil aufgestellt. Das war uns besonders wichtig. Darüber hinaus haben wir mit Colt jetzt einen Provider und damit einen Ansprechpartner für mehrere Länder. Da unsere Rechenzentren untereinander verbunden sind, ist die Abstimmung mit nur einem Provider erheblich leichter als mit verschiedenen Anbietern. Das der „Network Footprint“ von Colt in Europa dazu noch viele Überschneidungen zu unseren Aktivitäten aufweist, war ein weiterer Pluspunkt. Die Konzentration auf Unternehmenskunden fi nde ich ebenfalls sehr positiv, bei anderen Providern habe ich das Angebot von ConsumerLeistungen als Geschäftskunde schon als problematisch empfunden. Schließlich ist auch die breite Produktpalette von Colt gut für uns.“

Aus dem breiten Portfolio von Colt kommt bei CASHPOINT unter anderem auch IP Guardian zum Einsatz, um das Netzwerk vor DDoS-Attacken zu schützen. „Die Zahl der Angri¦ e nimmt zu“, stimmt Michael Schiener den allgemeinen Beobachtungen von IT-Sicherheitsexperten zu. „Wir sehen dabei zwei Trends. Einmal sehr professionelle Angri¦ e mit vielen unterschiedlichen Angri¦ svektoren, die schwer zu abzuwehren sind. Aber auch dilettantisch ausgeführte Attacken, die daher resultieren, dass man Cyberkriminalität heute als Service kaufen kann und nicht alle Anbieter professionell sind. Dennoch verursachen auch solche Szenarien Arbeit.“

Bedeutung der IT für Sportwetten bleibt hoch
Dazu kommt, dass CASHPOINT als Sportwettenanbieter von Online-Kriminalität und organisierter Kriminalität im Hinblick auf Wettbetrug und verschobene Spiele betro¦ en ist. Auch hier hat die IT geschäftskritische Bedeutung. Mit Big Data und Deep Learning versucht das Unternehmen, immer bessere Analysen zu fahren, um Muster in den Wettplatzierungen zu fi nden. Zugleich können damit auch die Angebote weiter verbessert werden. Die aktuellen Themen werden auch in Zukunft wichtig sein. „Der Markt bleibt umkämpft, nur durch Innovation können wir hier bestehen. Das Netzwerk und die Rechenzentren werden ausgebaut, denn wir wachsen auch in neue Märkte hinein. Und unter diesen Vorzeichen bleiben Sportwetten auch als Betätigungsfeld für Kriminelle leider interessant“, schaut Michael Schiener nach vorne.

Michael Schiener, Geschäftsführer CASHPOINT:

Wir haben mit Colt einen Provider und Ansprechpartner für mehrere Länder. Da unsere Rechenzentren untereinander verbunden sind, ist die Abstimmung erheblich leichter als mit verschiedenen Anbietern. Auch die breite Produktpalette von Colt ist sehr gut für uns.

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