Film ab! Was Unternehmen von der Berlinale


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Filmvorführer war einst ein anspruchsvoller Beruf (garniert mit einem Hauch von Glamour). Viele verbinden Kino Filmvorführer war einst ein anspruchsvoller Beruf (garniert mit einem Hauch von Glamour). Viele verbinden Kino auch heute noch mit dem Klackern von Filmspulen in großen Projektoren. Spätestens seit der diesjährigen Berlinale gehört dieses Bild jedoch definitiv der Vergangenheit an.auch heute noch mit dem Klackern von Filmspulen in großen Projektoren. Spätestens seit der diesjährigen Berlinale gehört dieses Bild jedoch definitiv der Vergangenheit an. Denn rund 95 Prozent aller Beiträge erreichen die Festivalveranstalter nun im digitalen Format. So viele wie noch nie zuvor. Ob als DCP (das steht für Digital Cinema Package) oder in einem der diversen Videoformate, eines ist ihnen dabei gemeinsam: Sie beinhalten eine Menge Daten. 100 Gigabyte an Speicher benötigt alleine ein Film im Durchschnitt. Damit die Filmbegeisterten alle Vorführungen zur rechten Zeit und in bester Qualität genießen können, bedarf es heute weniger der Erfahrung und Kompetenz eines Filmvorführers, sondern vielmehr einer umfangreichen Logistik (Interessante Berichte dazu gibt es auch in der Berliner Zeitung oder der Süddeutschen Zeitung) Bereits zum dritten Mal stellt Colt Hochgeschwindigkeits-Ethernet und Videoverbindungen für die Berlinale zur Verfügung. Damit werden unter anderem neun der insgesamt 17 offiziellen Spielstätten mit dem Filmverwaltungsserver der Berlinale verbunden und Filme in 46 der insgesamt 53 Kinosäle der Berlinale übertragen, aber auch zum Beispiel Live-Streams der Eröffnungsgala im Berlinale Palast und anderer Events ermöglicht. Und wie der Verantwortliche bei Colt, Roman Mohry, auch gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärte: Ein Ruckeln, wie man es vielleicht von Youtube kennt, wenn die Verbindung schlecht ist, können wir uns dabei nicht leisten. Bis 2015 sollen die Übertragungskapazitäten für die steigenden Anforderungen daher deutlich ausgebaut werden.

Was also können mittelständische Unternehmen aus diesem Szenario lernen?

1. Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten. Einmal begonnen, schreitet sie schnell voran. In nur einem Jahr stieg der Digitalisierungsgrad der Berlinale Beiträge von ca. 75 Prozent in 2012 auf 95 Prozent in 2013. Es ist also entscheidend, sich frühzeitig auf den technischen Wandel einzustellen und die entsprechenden Infrastrukturen zu schaffen. Sei es für die digitale Rechnungsstellung, die integrierte Echtzeitkommunikation oder die weltweite Kollaboration.

2. Know-how ist vergänglich. Prüfen, Sie welches Know-how Sie in Zukunft benötigen werden. Bilden Sie Mitarbeiter rechtzeitig weiter und stellen Sie die Weichen für den Aufbau neuer Kompetenzen. Denn Filmvorführer kann morgen vielleicht schon jeder.

3. Die digitale Welt braucht verlässliche Partner. Die Abhängigkeit von Netzwerken, Internet und Technologie lässt viele Mittelständler in punkto Digitalisierung zögern. Zurecht. Denn Technikmängel schlagen in der Regel direkt auf den Unternehmenserfolg durch. Suchen Sie sich einen Partner, der mit Ihnen wachsen und steigende Anforderungen erfüllen kann. Oder wie Festivaldirektor Dieter Kosslick die weitere Zusammenarbeit von Colt mit der Berlinale kommentierte: „Wir freuen uns daher, weiterhin auf einen strategischen Partner setzen zu können, der nicht nur das entsprechende technische Know-how besitzt, sondern uns gerade in Phasen eines starken technischen Wandels die nötige Sicherheit und Zuverlässigkeit bei der Organisation einer solchen Veranstaltung gibt.“

Wenn Sie also das nächste Mal ins Kino gehen, grüßen Sie den Filmvorführer. Wer weiß, wie lange es ihn noch gibt.

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